Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) am Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmazie
Frankfurt am Main, Germany · Biochemie, Chemie und Pharmazie
- Posted
- 14 September 2026 (4 weeks ago)
- Deadline
- 30 October 2026
- Department
- Biochemie, Chemie und Pharmazie
- Category
- Scientific Staff
- Employment type
- Part-time
- Language
- Not specified
Summary
Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich Am Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmazie des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (E 13 TV-G-U, halbtags) befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Doktorand*innenstelle ist der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sina Oppermann zugeordnet. Ihre Aufgaben Das Aufgabengebiet umfasst die Mitarbeit an den Forschungsprojekten der Professur mit dem Schwerpunkt auf der funktionalen Präzisionsonkologie. Die wissenschaftlichen Arbeitsmethoden beinhalten insbesondere die Entwicklung und Charakterisierung von neuen prädiktiven ex vivo 2D- und 3D-Tumorzell-Modellen sowie Ko-Kulturen von Tumor- und Stromazellen unter Verwendung von frischen Tumorproben von hämato-/onkologischen Patient*innen. Die Modelle sollen zum Testen von Arzneistoffen und Arzneistoffkombinationen sowie genetischen Veränderungen geeignet sein, um eine Vorhersage über das Therapieansprechen individueller Patient*innen zu erlauben und individuelle Therapien entwickeln zu können. Für das ausgeschriebene Projekt sollen insbesondere neue Kulturmethoden für primäre Proben von Patient*innen mit akuter myeloischer Leukämie (AML) sowie PDX-Modellen etabliert werden. Die Modelle sollen dann gegenüber einer Vielzahl von chemischen Modulatoren sowie bereits zugelassenen Arzneistoffen als Einzelbehandlung sowie in rationalen Kombinationen mittels High-Content Mikroskopie getestet werden. Zur phänotypischen Charakterisierung von Einzelzellen und Wirkstoffprofilen (morphological/phenotypical profiling) sollen fluoreszenzmikroskopischen Lebend-Zell-Assays (Live-Cell Imaging, Multiplex/Cell-Painting) eingesetzt und weiterentwickelt werden. Durch die Verwendung und Entwicklung neuer KI-/Maschine Learning Methoden zur Integration und Auswertung komplexer Datenmengen (funktionelle Wirkstoffprofile, Proteomics/Genomics, pathologische Daten) sollen neue Kenntnisse für zukünftige personalisierte Krebstherapien von AML-Patient*innen entwickelt werden. Die Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Oppermann arbeitet interdisziplinär eng mit Forschungsgruppen aus dem Fachbereich Medizin zusammen. Frau Prof. Dr. Oppermann leitet zusätzlich die Arbeitsgruppe Functional Precision Oncology im Georg Speyer House (GSH), die sich mit der translationalen Forschung in der Hämatologie/Onkologie beschäftigt und ist affiliiert mit dem Frankfurt Cancer Institute (FCI). Werden Sie Teil unseres interprofessionellen Teams und tragen Sie mit Ihrer Arbeit aktiv zur Entwicklung und Identifizierung neuer Therapiemöglichkeiten von Patient*innen mit bisher unheilbaren Krebserkrankungen bei! Neben der Mitarbeit an den wissenschaftlichen Forschungsprojekten der Professur und der akademischen Selbstverwaltung umfasst der Tätigkeitsbereich auch die Mitarbeit in der Lehre im Fach Klinische Pharmazie. Gelegenheit zur selbstbestimmten Forschung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation, ist gegeben. Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Pharmazie mit Approbation als Apotheker*in sowie ein abgeschlossenes Masterstudium im Bereich Arzneimittelforschung. Erste Erfahrungen in Zellkulturarbeiten, Bindungsevaluationen von Kleinmolekülen mittels NanoBret®-Technik sowie Kenntnisse im high-content Imaging Bereich sind empfehlenswert. Erfahrungen mit verschiedenen Fluoreszenzmikroskopen wie das CQ1 (Yokogawa) oder der Incucyte SX5 (Sartorius) sowie Erfahrungen mit Acoustic-Liquid-Handling Systemen wie der Echo 550 sind von Vorteil. Affinität zu bioinformatischen Analysemethoden unter Verwendung von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz sind hilfreich. Sie fühlen sich wohl in einem interdisziplinären Team von internationalen Wissenschaftler*innen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Kulturen. Fließende Englisch- und Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Ein hohes Maß an Motivation und Freude an komplexen Fragenstellungen sind unabdingbar.