Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in der Abteilung Evolutionsökologie und Umwelttoxikologie
Frankfurt am Main, Germany · Biowissenschaften
- Posted
- 5 October 2026 (yesterday)
- Deadline
- 16 November 2026
- Department
- Biowissenschaften
- Category
- Scientific Staff
- Employment type
- Part-time
- Language
- Not specified
Summary
Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich In der Abteilung Evolutionsökologie und Umwelttoxikologie des Instituts für Ökologie, Evolution und Diversität am Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (E 13 TV-G-U) befristet für drei Jahre zu besetzen. Über unsere Abteilung: Felder unserer Forschung und Lehre sind die evolutionäre Ökologie und Umwelttoxikologie. Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt der Abteilung auf der Untersuchung von kurz- und langfristigen Prozessen und Interaktionen von Organismen, Arten, Populationen und Lebensgemeinschaften gegenüber natürlichen und künstlichen Stressoren. Langjährige Erfahrungen sind vorhanden in der aquatischen Ökologie und Ökotoxikologie, der Hochwasserfolgenforschung und der Ökosystemanalyse mittels sogenannten Weight-of-Evidence Studien. Weiterhin beschäftigt sich die Abteilung mit der Entwicklung und Anwendung von modernen bioanalytischen Methoden im Bereich der molekularen und zellulären Umwelt- und Sedimenttoxikologie. Schwerpunkte sind u. a. im Bereich des Stress Response im Kontext von Gentoxikologie, Neurotoxikologie, endokrinen Disruptoren und Ah Rezeptor-Agonisten zu sehen. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen mittels frühen Lebensstadien von Danio rerio, Zellkulturen und tierversuchsfreien S9-Präpraten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für die ökologische und umwelttoxikologische Gefährdungserfassung und Risikobewertung, die Entwicklung von Bewertungskriterien, den Schutz der Biodiversität und die Implementierung ökologisch nachhaltiger Umweltmanagement- und Überwachungsprogramme eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus den Bereichen Wissenschaft, Behörden und Industrie in drittmittelgeförderten Projekten ist zentraler Bestandteil unserer Forschungsaktivitäten. Ihre Aufgaben Das Einwerben, sowie die wissenschaftliche Betreuung von Drittmittelprojekten und Auftragsarbeiten und die Betreuung von Abschlussarbeiten. Zu Ihren Aufgaben zählt die Übernahme der stellvertretenden Projektleitung unserer S1-Anlage. Selbst-ständige Forschung und neben den administrativen Aufgaben erwarten wir Lehre im Umfang von 4 Lehrveranstaltungsstunden pro Semester in den Bereichen Umwelttoxikologie, Ökologie und Evolution in Bachelor-, Lehramts- und Masterstudien-gängen und die Entwicklung eigener Lehrveranstaltungen. Die selbständige Forschung sollte in einem Schwerpunkt von New approach methodolgies (NAMs) in Zellkulturen oder mit Danio rerio sein. Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen Sie verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master oder Diplom) sowie eine Promotion in Biologie, möglichst mit ökotoxikologischem Schwerpunkt. Darüber hinaus können Sie die Beteiligung an interdisziplinär ausgerichteten Projekten, möglichst in leitender Position, sowie die Fähigkeit zur eigenständigen Forschung in der Umwelttoxikologie nach-weisen. Sie weisen eine überdurchschnittliche Publikationsleistung in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren auf und beherrschen die deutsche und englische Sprache verhandlungssicher in Wort und Schrift. Sie verfügen über einschlägige Erfahrungen in der Untersuchung von Effekten auf unterschiedlichen biologischen Integrationsebenen – vom Molekül über Individuen bis hin zur Ebene der Lebensgemeinschaft. Weitere relevante Erfahrungsbereiche sind die mechanismusspezifische Toxizität, die Entwicklung und Validierung ökotoxikologischer Verfahren, Alternativmethoden, der Einsatz innovativer bildgebender Verfahren sowie langjährige Erfahrung mit Zellkulturen und/oder frühen Lebensstadien von Danio rerio und New Approach Methods. Erwünscht sind Erfahrungen im Umgang mit genetisch veränderten Organismen sowie eine bereits abgeschlossene Projektleiterschulung für S1-Anlagen oder die Bereitschaft, diese Schulung zu absolvieren. Ansprechperson Bei Rückfragen können Sie sich an Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Hollert (Hollert@bio.uni-frankfurt.de) wenden.