Doktorand*in (m/w/d) in der Abteilung Strukturelle Zellbiologie
Frankfurt am Main, Germany · Biowissenschaften
- Posted
- 5 October 2026 (yesterday)
- Deadline
- 2 November 2026
- Department
- Biowissenschaften
- Category
- PhD
- Employment type
- Part-time
- Language
- Not specified
Summary
Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich In der Abteilung Strukturelle Zellbiologie des Instituts für Zellbiologie und Neurowissenschaft am Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines*r Doktorand*in (m/w/d) (E 13 TV-G-U, halbtags) befristet für drei Jahre zu besetzen. Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Regulationsmechanismen des intrazellulären Membran-Transports sowie die molekularen Mechanismen, die zur Entstehung der Parkinson’schen Erkrankung führen. Dazu verwenden wir den Fadenwurm Caenorhabditis elegans als Modellorganismus in Kombination mit modernen Methoden der Biochemie, molekularen Zellbiologie, sowie hochauflösenden Mikroskopietechniken der Licht- als auch der Elektronenmikroskopie. C. elegans eignet sich durch seine Transparenz und seine kurze Lebenspanne von etwa 20 Tagen dabei ideal die Mechanismen des zellulären Alterns und der Neurodegeneration zu studieren. Im vorliegenden Projekt untersuchen wir wie die Mechanismen der Biogenese und Quali-tätskontrolle von Mitochondrien und Peroxisomen miteinander verschaltet sind und wie sie durch den Verlust von mit der Parkinson’schen Erkrankung assoziierten Genen verändert werden. Dadurch versuchen wir die Krankheitsmechanismen zu verstehen, die bei der Entstehung der Parkinson’schen Erkrankung eine Rolle spielen. Die Grundlage in diesem Projekt stellt die Analyse der ultrastrukturellen Veränderungen in Zellen durch den Verlust von Parkinson assoziierten Genen in C. elegans mittels korrelativer Licht- und Elektronen-Mikroskopie (CLEM) dar. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Instituts für Zellbiologie und Neurowissenschaft: https://www.uni-frankfurt.de/en/fachbereich-15/institute/zn/abteilungen/eimer Ihre Aufgaben Wir suchen eine*n zuverlässige*n, hochmotivierte*n und kreative*n Kandidat*in, die*der eigenverantwortlich sowie im Team arbeiten kann. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in den Bereichen Zellbiologie und Entwicklungsbiologie wird erwartet. Sie werden die Möglichkeit haben, Ihre eigene Forschung zu entwickeln. Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen Was wir von Ihnen erwarten: • einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss in Biologie, Biochemie oder einem verwandten Fach • ein großes Interesse an Entwicklungs- und Zellbiologie • solide Kenntnisse in Molekularbiologie und Zellbiologie • ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten und gute Englischkenntnisse • Erfahrung mit Modellsystemen und/oder modernen Live-Imaging-Techniken sind von Vorteil • Erfahrung mit Elektronenmikroskopischen Techniken wäre ein Plus Wir bieten: • die Möglichkeit, in einem internationalen und motivierten Team zu arbeiten • einen modernen, universitären Forschungscampus • ausgezeichnete Laborräume und -ausstattung • die Möglichkeit, Lehrerfahrung in Zell- und Entwicklungsbiologie zu sammeln • hochmoderne Ressourcen (Elektronenmikroskopie und Superresolution-konfokale Mikroskopie) Ansprechperson Bei Rückfragen können Sie sich an Herrn Prof. Dr. Stefan Eimer (Eimer@bio.uni-frankfurt.de) wenden.