Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) in der Abteilung Evolutionäre Ökologie der Hymenopteren

Goethe-Universität Frankfurt

Frankfurt am Main, Deutschland · Biowissenschaften

Wissenschaftliche MitarbeitTeilzeitFrankfurt
Veröffentlicht
28. Oktober 2026 (vor 2 Tagen)
Bewerbungsfrist
29. November 2026
Bereich
Biowissenschaften
Kategorie
Wissenschaftliche Mitarbeit
Beschäftigungsart
Teilzeit
Sprache
Keine Angabe

Kurzbeschreibung

Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich In der Abteilung Evolutionäre Ökologie der Hymenopteren des Instituts für Ökologie, Evolution und Diversität am Fach-bereich Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (E 13 TV-G-U, 65%-Teilzeit) befristet für drei Jahre zu besetzen. Über unsere Abteilung: In unserer Abteilung untersuchen wir, wie Krankheitserreger, Parasiten und Umweltveränderungen die Gesundheit und Viel-falt von Bestäubern beeinflussen. Als Modellsysteme nutzen wir Honigbienen, Hummeln und Solitärbienen. Unsere Arbeit verbindet Feldstudien und Laborexperimente mit Methoden der molekularen Ökologie. Zu den Forschungsthemen der Abtei-lung zählen die Übertragung von Krankheitserregern, insbesondere Viren, zwischen kommerziell genutzten Bienen (z. B. Honigbienen) und Wildbienen, die Auswirkungen von Umweltstressoren wie Lebensraumverlust und Agrochemikalien auf Infektionen und das Darmmikrobiom sowie der Einfluss von Isolation auf genetische Vielfalt und Wirt-Parasit-Gemeinschaften. Die Abteilung hat ihren Sitz im durch die Polytechnische Gesellschaft neu errichteten und modern ausge-statteten Gebäude des Instituts für Bienenkunde. Es bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit den Abtei-lungen am Institut für Ökologie, Evolution und Diversität und dem Institut für Bienenkunde. Als neu gegründete Abteilung bieten wir die Möglichkeit, Forschungsrichtung und Arbeitskultur von Beginn an mitzugestalten. Ihre Aufgaben Sie entwickeln und bearbeiten selbstständig ein eigenes Promotionsprojekt im Rahmen der Forschungsthemen der Abteilung, mit Schwerpunkt auf der Ökologie und Evolution von Wirt-Pathogen-Interaktionen bei Bestäubern. Das Thema wird gemein-sam mit Ihnen auf Grundlage Ihrer individuellen Interessen, Fachkenntnisse und Fähigkeiten entwickelt. Je nach Projekt umfasst die Arbeit Probenahmen im Freiland, Infektionsexperimente im Labor, molekularbiologische Arbeiten einschließlich Sequenzierung, sowie die Analyse der gewonnenen Daten. Die Ergebnisse stellen Sie auf Konferenzen vor und veröffentlichen sie in Fachzeitschriften. Darüber hinaus wirken Sie an den Forschungsprojekten der Abteilung sowie an der Einwerbung von Drittmitteln mit und beteiligen sich an der Betreuung von Bachelor- und Masterstudierenden. Die Stelle beinhaltet Lehre im Umfang von 2,6 LVS in den Bereichen Ökologie, Naturschutzbiologie und Biodiversität in Bachelor-, Lehramts- und Masterstudiengängen. Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen Sie verfügen über einen überdurchschnittlichen Masterabschluss (oder einen vergleichbaren Abschluss) in Biologie, Ökologie, Evolutionsbiologie oder einer verwandten Disziplin und zeigen starkes Interesse an Wirt-Pathogen- oder Wirt-Symbionten-Interaktionen, Krankheitsökologie oder Bestäubergesundheit. Sie bringen Erfahrung in mindestens zwei der folgenden Bereiche mit: Freilandarbeit, experimentelle Infektionen, molekularbiologische Methoden (z. B. Extraktion von Nuk-leinsäuren, High-throughput-PCR/qPCR), populationsgenetische Analysen, bioinformatische Analyse von Sequenzdaten (z. B. Transkriptomik) oder multivariate Statistik (in R). Sie sind motiviert, sich in weitere Bereiche einzuarbeiten, arbeiten selbst-ständig, sind teamfähig und beherrschen Deutsch und Englisch in Wort und Schrift. Wünschenswert sind außerdem praktische Erfahrung im Umgang mit Insekten, insbesondere Bienen, erste Erfahrung in interdisziplinären Projekten sowie erste wissenschaftliche Beiträge, etwa Konferenzvorträge oder Publikationen in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren. Ansprechperson Bei Rückfragen können Sie sich an Herrn Leon Fischer (l.fischer@bio.uni-frankfurt.de) wenden.

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