Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d)
Regensburg, Deutschland · 06_philosophie
- Veröffentlicht
- 6. Oktober 2026 (gestern)
- Bewerbungsfrist
- 6. November 2026
- Bereich
- 06_philosophie
- Kategorie
- Wissenschaftliche Mitarbeit
- Beschäftigungsart
- Teilzeit
- Sprache
- Deutsch
Kurzbeschreibung
ID: 26.212 Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) Juniorprofessur für Public History Die Juniorprofessur für Public History am Institut für Geschichte erforscht, wie Geschichte in der Öffentlichkeit verhandelt, vermittelt und angeeignet wird. Als Forschungsfeld und Praxis verbindet Public History wissenschaftliche Analyse mit der Frage, wie historisches Wissen geteilt und gesellschaftlich wirksam werden kann. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem polnischen National Science Centre geförderte Projekt „Das industrielle Erbe in Ostdeutschland und Polen neu verhandeln: Akteure, Prozesse und Praktiken der Erbewerdung in vergleichender Perspektive (1989–2020er Jahre)" beschäftigt sich mit Praktiken, Diskursen, Akteur*innen und Prozessen der Verhandlung des industriellen Erbes in Ostdeutschland und Polen in der postsozialistischen Transformation. An den Standorten Bochum, Halle, Krakau, Regensburg und Warschau fragt das Projekt nach Kontinuitäten in den Industrieerbe-Konzepten und -Praktiken über die Zäsur von 1989/90 hinweg sowie nach wechselseitigen Transfers und Ko-Konstruktionen zwischen Ost und West. Die Projektstandorte arbeiten eng zusammen, etwa in regelmäßigen Online-Treffen und gemeinsamen Workshops. Eckpunkte Beginn: 01.02.2027 Umfang: Teilzeit 26h / Woche Vergütung: TV-L E13 Befristung: befristet für 3 Jahre Wir bieten: • Möglichkeit zur Promotion im Rahmen eines international vernetzten, DFG-geförderten deutsch-polnischen Forschungsprojekts • Viel Gestaltungsspielraum für die Umsetzung eigener Ideen in einem kleinen, interdisziplinären Team • Vergütung nach TV-L E13 (65 %) und betriebliche Altersvorsorge (VBL) • Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten • Kostenfreie oder vergünstigte Angebote des Hochschulsports • Kostenfreie oder vergünstigte Sprachkurse zur Erleichterung der internationalen Zusammenarbeit • Einen Arbeitsplatz am Rande des UNESCO-Welterbes Altstadt Regensburg Ihre Aufgaben: • Selbstständige Bearbeitung des Teilprojekts „Ringen um erinnerungskulturelle Handlungsmacht: Industrieerbe-Aktivismus in Ostdeutschland nach 1989" am Projektstandort Regensburg • Aktive Mitarbeit in der deutsch-polnischen Projektgruppe • Präsentation von Projektergebnissen auf wissenschaftlichen Tagungen • Vermittlung von Forschungs- und Projektergebnissen in die Öffentlichkeit • Selbstständiges Verfassen der Projektpublikation Ihr Profil: • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium (Master oder vergleichbarer Abschluss) der Public History, der Geschichtswissenschaft (Schwerpunkt Neueste Geschichte/Zeitgeschichte), der Empirischen Kulturwissenschaft, der Museumswissenschaft oder einer vergleichbaren Disziplin • Erfahrung in der Archivarbeit sowie in der empirischen Sozialforschung (Interviewführung) bzw. Oral History • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in einer deutsch-polnischen Projektgruppe: sehr gute Englischkenntnisse (Arbeitssprache des Projektes); Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kreativität • Interesse an Ansätzen der Transformations- und Erinnerungsgeschichte, an den Memory und Heritage Studies, an Memory/Heritage Activism sowie an akteurszentrierten Forschungsansätzen • Einschlägige IT-Kenntnisse (Textverarbeitung und Forschungsdatenmanagement); Bereitschaft zu auch mehrtägigen Dienstreisen Die Universität Regensburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Universität Regensburg setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein (nähere Informationen unter https://www.uni-regensburg.de/universitaet/jobs-und-karriere/familien-service). Bei im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt eingestellt. Bitte weisen Sie auf eine vorliegende Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin. Bitte beachten Sie, dass wir Kosten, die bei einem etwaigen Vorstellungsgespräch für Sie anfallen sollten, nicht übernehmen können. Kontakt: Für Auskünfte steht Ihnen Frau Prof. Dr. Juliane Tomann (E-Mail: juliane.tomann@ur.de) zur Verfügung. Bewerbungen sind bis spätestens 06.11.2026 ausschließlich über den unten stehenden Bewerbungsbutton möglich. Hinweise zur Stelle und Bewerbung: Es handelt sich um eine Qualifikationsstelle mit der Möglichkeit zur Promotion. Wir bitten um das Einreichen folgender Bewerbungsunterlagen: • Motivationsschreiben unter Bezugnahme auf das Gesamtprojekt und das Teilprojekt • Lebenslauf • Zeugnisse und Referenzen (Empfehlungsschreiben oder optional eine Arbeitsprobe, z. B. Auszug aus der Masterarbeit)