Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in)
Marburg, Deutschland · Marburger Zentrum für Quantenmaterialien und nachhaltige Technologien (mar.quest)
- Veröffentlicht
- 1. Oktober 2026 (gestern)
- Bewerbungsfrist
- 15. November 2026
- Bereich
- Marburger Zentrum für Quantenmaterialien und nachhaltige Technologien (mar.quest)
- Kategorie
- Promotion
- Beschäftigungsart
- Teilzeit
- Sprache
- Deutsch
Kurzbeschreibung
Ausschreibungs-ID: ZE-0075-marquest-wmz-2026 Eintrittstermin: nächstmöglich Bewerbungsfrist: 15.11.2026 Entgeltgruppe: E 13 TV-H Befristung: 3 Jahre Umfang: Teilzeit (75 %) Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit. Am Fachbereich Physik und dem Marburger Zentrum für Quantenmaterialien und nachhaltige Technologien (mar.quest), Arbeitsgruppe Funktionsmaterialien, Prof. Dr. Kerstin Volz, sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf drei Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, zwei Teilzeitstellen (je 75 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Brennstoffzellen sind vielversprechende Bestandteile unserer Energieversorgung der Zukunft. In einem internationalen Team von Forschenden untersuchen wir deren gezielte Herstellung, quantifizieren ihre Eigenschaften und ermöglichen so die Entwicklung von Materialien für die Energiewende. Dazu sind wir im DFG-finanzierten Projekt SynDiPET (Synergistic Design of Proton-Conducting Ceramics for Energy Technology) für die strukturelle und elektronische Charakterisierung von Materialien für Brennstoffzellen verantwortlich und setzen hierfür modernste Methoden der Elektronenmikroskopie ein. Für Ihre Forschung stehen Ihnen neben verschiedenen Präparationsmethoden wie fokussierter Ionenstrahldünnung mit Edelgasen und Gallium zwei konventionelle (Raster-)Transmissionselektronen-mikroskope ((S)TEM) zur Verfügung. Außerdem ist im Forschungsbau ATEMMA (Advanced Transmission Electron Microscopy, Marburg) ein weiteres hochmodernes STEM verfügbar, das mit einem neuartigen Präzessionssystem zur Elektronenbeugung, einem High-End-Spektrometer, einem Monochromator sowie modernsten 4D-STEM-Kameras ausgestattet ist. Es sind auch Arbeiten unter in-situ Bedingungen in den Mikroskopen möglich, um die Strukturentwicklung in Brennstoffzellen wie bei deren Synthese oder während deren Betrieb zu untersuchen. Mit dieser einzigartigen Ausstattung haben Sie die besten Voraussetzungen für bahnbrechende Forschungsarbeiten. Ihre Aufgaben: • wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre • elektronenmikroskopische Quantifizierung der Struktur, Zusammensetzung und der elektronischen Eigenschaften von Materialien für Brennstoffzellen • Anwendung und (Weiter-)Entwicklung modernster elektronenmikroskopischer Methoden (z. B. Ptychographie und Elektronenenergieverlustspektroskopie mit monochromatisiertem Strahl) • In-situ Untersuchungen von Materialien für Brennstoffzellen unter Synthese- bzw Betriebsbedingungen • intensive Kooperation mit Probenherstellungs- und Bauelemententwicklungsteams zur Erforschung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG. Ihr Profil: • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Physik, Materialwissenschaften oder in einem vergleichbaren Fach • solide Kenntnisse der Festkörperphysik • Spaß am experimentellen Arbeiten an hochmodernen Forschungsgeräten • Erfahrungen in der Elektronenmikroskopie • Grundkenntnisse von keramischen Materialien Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (z. B. ein Promotionsprojekt auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie) wird erwartet. Wir bieten: • aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen auf dem Gebiet von zukunftsträchtigen Materialien • Geräteinfrastruktur auf dem neusten Stand der Technik • flexibles Arbeiten in einem hochmotivierten Team von internationalen Forschenden Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die mar.quest PhD School und durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik. Kontakt für weitere Informationen Prof. Dr. Kerstin Volz +49 6421-28 22297 kerstin.volz@uni-marburg.de Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet. Bitte bewerben Sie sich bis zum 15.11.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button.