Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Doktorand*in) (m/w/d) in der Abteilung Entwicklungspsychologie
Frankfurt am Main, Deutschland · Psychologie u. Sportwissenschaften
- Veröffentlicht
- 15. Oktober 2026 (gestern)
- Bewerbungsfrist
- 15. November 2026
- Bereich
- Psychologie u. Sportwissenschaften
- Kategorie
- Promotion
- Beschäftigungsart
- Teilzeit
- Sprache
- Keine Angabe
Kurzbeschreibung
Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich Am Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist in der Abteilung Entwicklungspsychologie (Leitung Prof.´in Dr. Yee Lee Shing) ab dem 01.01.2027 die Stelle für eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Doktorand*in) (m/w/d) (E 13 TV-G-U, 75%-Teilzeit) zunächst für die Dauer von vier Jahren zu besetzen (vorbehaltlich der Mittelbewilligung). Ihre Aufgaben Die Stelle ist Teil des Sonderforschungsbereichs „Episodic Memory“ (SFB 1844), eines interdisziplinären Forschungsverbunds, in dem Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Psychologie, Computational Neuroscience, Philosophie und Neurowissenschaften zusammenarbeiten. Grundlage unserer Forschung ist das Scenario Construction Framework, das episodisches Gedächtnis als mentale Simulationen vergangener Ereignisse versteht, die aus Gedächtnisspuren des episodischen Gedächtnisses und semantischen Informationen konstruiert werden. Als Teil dieses Teams werden Sie in interdisziplinärer Forschung ausgebildet und erhalten Zugang zu einem breiten Spektrum an Angeboten und Initiativen, die Sie auf Ihrem akademischen Weg unterstützen. Im Mittelpunkt dieses spezifischen Teilprojekts „Scenario construction across the lifespan“ steht die Untersuchung altersbezogener Unterschiede über die Lebensspanne sowie von Veränderungen des Alterns im Längsschnitt. Dabei soll das Zusammenspiel zwischen episodischen Gedächtnisspuren und semantischen Informationen sowohl auf der Verhaltensebene (unter Einsatz von Eye-Tracking und Virtual Reality) als auch auf neuronaler Ebene mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) untersucht werden. Die*der erfolgreiche Bewerber*in wird maßgeblich für die Einrichtung des experimentellen Paradigmas, die Erhebung und Analyse der Daten sowie die Ausarbeitung wissenschaftlicher Manuskripte zur Veröffentlichung verantwortlich sein. Zusätzlich zu diesen Kernaufgaben besteht die Möglichkeit, bei der Betreuung von Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) mitzuwirken und sich an weiterer Forschung innerhalb des Fachbereichs zu beteiligen. Die*der erfolgreiche Bewerber*in wird Mitglied des Lifespan Cognitive and Brain Development (LISCO) Labors, das aus einem internationalen Team besteht (siehe http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/50042944/50_entwicklung). Das gemeinsame Ziel des Teams ist es, das Verständnis der Entwicklung kognitiver Funktionen und der Gehirnfunktionen über die gesamte menschliche Lebensspanne hinweg voranzutreiben, mit besonderem Schwerpunkt auf Lernen und episodischem Gedächtnis. Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom) in kognitiver Neurowissenschaft, Psychologie oder verwandten Fachbereichen • gute Kenntnisse (idealerweise auch Erfahrung) im Bereich Neuroimaging-Techniken • Programmierkenntnisse (z. B. Matlab, Unix, Python, R) sind sehr wünschenswert. • ausgezeichnete organisatorische Fähigkeiten und Teamfähigkeit • hohe Motivation für die Forschung • gute Englischkenntnisse (die*der Bewerber muss in der Lage sein, effektiv auf Englisch zu kommunizieren (einschließlich schriftlicher Ausdrucksfähigkeit)