Wissenschaftliche Mitarbeit zum Thema sozio-ökonomische Potenzialanalyse für Regionen

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Leibniz Universität Hannover

Hannover, Deutschland

Wissenschaftliche MitarbeitHannover
Veröffentlicht
4. September 2026 (vor 2 Wochen)
Bewerbungsfrist
Keine Angabe
Bereich
Keine Angabe
Kategorie
Wissenschaftliche Mitarbeit
Beschäftigungsart
Keine Angabe
Sprache
Keine Angabe

Kurzbeschreibung

Die*der Stelleninhaber*in arbeitet im Forschungsverbund „Methodenentwicklung zur Durchführung sozioökonomischer Potenzialanalysen in Phase II des Standortauswahlverfahrens“ mit, beauftragt durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung. In dem Projekt geht es darum, Strukturbilder und Entwicklungsannahmen für verschiedene Regionen, die bei der Standortauswahl für ein Endlager mit hoch radioaktivem Abfall zur Auswahl stehen, zu formulieren. Neben objektiven Indikatoren zur Messung der sozioökonomischen Lage geht es auch darum, die subjektive Wahrnehmung der Menschen vor Ort und das regionale Image darzustellen. Der Fokus der Stelle liegt darauf, (mögliche) Wirkungen eines Endlagers auf sozioökonomische Entwicklungen von Regionen systematisch zusammenzutragen, die Sicherheit von Wirkungsannahmen zu bewerten und beispielhafte Zukunftsszenarien zu erarbeiten. Außerdem soll das entwickelte methodische Konzept für die Potenzialanalyse reflektiert und bewertet werden. Im Einzelnen: Bewertung vorhandener und Entwicklung neuer Methoden der Regionalanalyse Erarbeitung von regionsbezogenen Zukunftsszenarien und Wirkmodellen zum regionalen Impact eines Endlagers unter Berücksichtigung relevanter sozio-ökonomischer Indikatoren Ausrichtung von Workshops und Fokusgruppen mit regionalwissenschaftlichen Experten Austausch und Zusammenarbeit im Forschungsverbund, einschließlich Teilnahme an Kooperationstreffen (digital und in Präsenz außerhalb von Hannover) und Berichtstätigkeiten Erstellung wissenschaftlicher Publikationen und Präsentationen sowie Besuch wissenschaftlicher Konferenzen Die Stelle verbindet eigenständige wissenschaftliche Forschung und Publikationstätigkeiten mit der Mitwirkung in dem Forschungsverbund, der einen Beitrag zur Auswahl eines Endlagerstandorts leistet. Das Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover arbeitet dabei mit den Projektpartnern der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen (Institut Arbeit und Technik) und des Karlsruher Instituts für Technologie (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse) eng zusammen. Lehrverpflichtungen sind mit dieser Stelle nicht verbunden, können auf Wunsch jedoch vereinbart werden. Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben und wird aktiv unterstützt.