Referent*in für Inklusion (m/w/d) im Büro für Chancengerechtigkeit
Frankfurt am Main, Deutschland · Verwaltungsabteilungen
- Veröffentlicht
- 5. Oktober 2026 (vor 2 Tagen)
- Bewerbungsfrist
- 15. November 2026
- Bereich
- Verwaltungsabteilungen
- Kategorie
- Verwaltung
- Beschäftigungsart
- Teilzeit
- Sprache
- Keine Angabe
Kurzbeschreibung
Über die Goethe-Universität Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 41.000 Studierenden und rund 7.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung verfügt die Goethe-Universität über ein hohes Maß an Autonomie, fachlicher Vielfalt und Innovationsfähigkeit. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität an derzeit fünf Standorten 159 Studiengänge in 16 Fachbereichen an, besitzt eine herausragende Forschungs- und Drittmittelstärke und ist in vielfältigen Interaktionen durch ihre Wissenschaftler*innen eng mit der Gesellschaft verknüpft. Darüber hinaus ist die Goethe-Universität innerhalb des Verbundes der Rhein-Main-Universitäten (RMU) eingebettet. Über unseren Bereich Im Büro für Chancengerechtigkeit der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist ab dem 01.03.2027 eine Stelle als Referent*in für Inklusion (m/w/d) (E 13 TV-G-U, 75%-Teilzeit) unbefristet zu besetzen. Vorbehaltlich der Entscheidung des Präsidiums ist eine Bestellung als Inklusionsbeauftragte*r gemäß § 181 SGB IX vorgesehen. Ihre Aufgaben Die*der Stelleninhaber*in verantwortet die arbeitgeberseitige Beratung und konzeptionelle Weiterentwicklung von Inklusion und barrierefreier Beschäftigung an der Goethe-Universität und nimmt dabei zentrale Aufgaben nach SGB IX wahr. Zu dem Aufgabenbereich gehören insbesondere: • Mitwirkung an der strategischen Weiterentwicklung von Inklusion im Rahmen der Chancengerechtigkeitsstrategie der Universität, Beratung der Hochschulleitung und Mitwirkung an hochschulinternen Satzungen, Ordnungen und Verfahren • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Unterstützungsangeboten, Qualifizierungs- und Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für Beschäftigte im Bereich Inklusion und Barrierefreiheit • Konzeption, Verhandlung, Controlling und kontinuierliche Fortschreibung der Inklusionsvereinbarung gemäß § 166 SGB IX in enger Abstimmung mit Hochschulleitung, Schwerbehindertenvertretung und Personalrat • institutionelle Beratung von Fachbereichen und Abteilungen zu inklusiver Personalentwicklung und behinderungsgerechter Arbeitsplatzgestaltung sowie zu Inklusions- und Barrierefreiheitsbelangen bei Bau- und Infrastrukturprojekten • arbeitgeberseitige Beratung von Führungskräften und Beschäftigten zur beruflichen Teilhabe, insbesondere zur Beantragung von Hilfsmitteln, Arbeitshilfen und Fördermitteln (u. a. Eingliederungszuschüsse, Budget für Arbeit gem. § 61 SGB IX, Leistungen nach § 185 SGB IX) • Vergabe und Verwaltung von Berechtigungen für inklusionsspezifische Infrastruktur und assistive Technologien • Vertretung der Universität in externen Fachnetzwerken und Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene Ihr Profil/Einstellungsvoraussetzungen • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Staatsexamen) im Bereich Rechts- Kultur- oder Sozialwissenschaften, insbesondere Sozialrecht/Recht der behinderten Menschen, Rehabilitationswissenschaften oder -psychologie, Inklusions- oder Teilhabeforschung, Erziehungswissenschaften und Pädagogik (einschließlich Sozialpädagogik, inklusive Pädagogik, Soziale Arbeit und Sozialmanagement) • sehr gute Kenntnisse der Fachdiskurse um Inklusion, Behinderung und gesundheitliche Einschränkung und Kenntnisse der Disability Studies • fundierte Kenntnisse des einschlägigen Rechtsrahmens, insbesondere SGB IX, BGG, UN-BRK, AGG sowie der hessischen Landesnormen (HGlG, HessHG) • sehr gute Kenntnisse in der Konzeption, Implementierung und Steuerung von Inklusionsmaßnahmen in Organisationen • einschlägige Beratungserfahrung; Erfahrung in der Beratung von Führungskräften und Entscheidungsträger*innen sowie spezifische Erfahrung im Kontext von Behinderung und gesundheitlicher Beeinträchtigung sind von Vorteil • fundierte Kenntnisse von Hochschulstrukturen • fundierte Kenntnisse in anderen Bereichen der Chancengerechtigkeit sowie zur intersektionalen Überschneidung von Diversität erwünscht • gute Kenntnisse der barrierefreien Gestaltung von Arbeitsumgebungen und digitalen Medien („digital accessibility“, z. B. nach WCAG, BITV in den geltenden Fassungen) von Vorteil • Erfahrungen mit Interessenvertretungen oder Strukturen zur Unterstützung von behinderten Menschen von Vorteil • sehr gute, diskurssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; sehr gute Englischkenntnisse sind erwünscht Wir freuen uns über Bewerbungen von Personen mit eigener Erfahrung mit Behinderung oder chronischer Erkrankung oder nachgewiesener intensiver Befassung mit entsprechenden Lebensrealitäten!