Optische Analyse der Rissbildung beim Scherschneiden
Munich, Deutschland · Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (TUM-ED)
- Veröffentlicht
- Zuerst gesehen 14. Oktober 2026 (heute)
- Bewerbungsfrist
- Keine Angabe
- Bereich
- Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (TUM-ED)
- Kategorie
- Sonstiges
- Beschäftigungsart
- Keine Angabe
- Sprache
- Keine Angabe
Kurzbeschreibung
Beschreibung Im Rahmen eines DFG-Forschungsvorhabens untersuchst du die Rissinitiierung, Rissausbreitung und Rissvereinigung beim Scherschneiden mithilfe optischer Hochgeschwindigkeitsmesstechnik. Ziel ist es, die Mechanismen der Rissbildung zeitlich und räumlich hochaufgelöst sichtbar zu machen und den Einfluss relevanter Prozessparameter auf das Versagensverhalten des Werkstoffs zu verstehen. Aufgaben • Analyse der Rissinitiierung im Werkstoff anhand von Hochgeschwindigkeitsaufnahmen • Untersuchung der Rissausbreitung und Rissvereinigung während des Schneidprozesses • Identifikation von lokalen Materialschädigungen und rissnahen Zonen • Entwicklung und Anwendung von Post-Processing-Verfahren (z. B. Kantendetektion, Segmentierung) zur automatisierten Risserkennung • Klare Trennung von Werkzeug- und Rissbewegung in den Bilddaten • Untersuchung des Einflusses von Stempelgeschwindigkeit, Schneidspalt, Werkzeugsteifigkeit und Schneidkantengeometrie auf das Rissbildungs- und Versagensverhalten Voraussetzungen • Interesse an Bruchmechanik, Fertigungstechnik und Bildverarbeitung • Programmierkenntnisse (z. B. MATLAB oder Python) • Freude an experimenteller Arbeit und datenbasierter Analyse • Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise Wir bieten • Mitarbeit in einem DFG-Projekt zur experimentellen Untersuchung der Rissbildung beim Scherschneiden • Arbeit mit Hochgeschwindigkeitskameras und präziser Versuchstechnik • Abschlussarbeit mit direktem Bezug zu aktueller Grundlagen- und Anwendungsforschung • Themenumfang angepasst an Bachelor-, Semester- oder Masterarbeiten Bewerbung Sende Lebenslauf, Notenspiegel und ein kurzes Motivationsschreiben an: kevin.pruefer@tum.de